Aus dem Freitagsprojekt „Laut gegen das Schweigen“, welches sich tiefgehend mit Aspekten des NS-Regimes beschäftigt und eine Bildungsfahrt mit Zeitzeugengespräch und Museumsbesuchen nach Berlin unternommen hat, entwickelte sich die Idee heraus, einen dezidierten Gedenktag an der ROSE durchzuführen.
Dieser fand am Freitag, 9. Jänner statt, wo die gesamte Schulgemeinschaft berührende Briefe an die Opfer der nationalsozialistischen Verbrechen schrieb und einer eindrücklichen szenischen Lesung von Schauspielenden des „Teatro Caprile“ zur „Jugend unterm Hakenkreuz“ lauschte. Außerdem konnten die Jugendlichen mehr über das Thema Lebensborn – anhand familiengeschichtlicher Forschungen – unterstützt durch Wissenschafter*innen vom Ludwig-Boltzmann-Institut, erfahren. Mit einem gemeinsamen, von der Projektgruppe geplanten, Erinnerungsspaziergang durch Linz, fand der Gedenktag am OK-Platz beim Denkmal für Frauen* im Widerstand gegen das NS-Regime ein würdiges Ende.
